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von der Brandung des Atlantiks

 

über die Pässe des Hohen Atlas

Hoher Atlas schmal.

bis zur Wüste Sahara (20 km vor der Grenze zu Algerien)

düne schmal

Vor einigen Monaten flatterte, zusammen mit einer Zeitschrift, das Angebot ins Haus. 7 Tage Marocco – zu einem unschlagbaren Preis. Kurz entschlossen buchten wir die Reise. Mit uns noch 150 Leute aus dem Raum Stuttgart, wie wir bei der Ankunft feststellen konnten.

Aber zuerst hieß es Schlange stehen. Wir fuhren extra früh von zu Hause los – es könnte ja einen Stau geben. Gut, es gab Gott sei Dank keinen. So waren wir sehr früh am Abflugschalter. Trotzdem war schon eine sehr lange Schlange vor dem Schalter! Aber wer reisen will, muss leiden. Das war dann irgendwann geschafft und es ging weiter zur Sicherheitskontrolle. Schlange stehen auch hier. Stuttgart hat doch den neuen Ganzkörperscanner – bei dem muss man sich seitlich stellen und beide Arme über den Kopf heben. Unwillkürlich machte ich eine Grimasse und machte uah, uah, wie ein Gorilla. Der junge Beamte sagte: „komm Mutti.“ Alle lachten, ich lachte auch. Im Flugzeug saßen wir wie eingeklemmt. Neidisch sah ich auf unsere Vordermänner. Sie saßen in Reihe 18. Dort befindet sich der Notausstieg. D.h. der Abstand zur nächsten Sitzreihe ist einen halben Meter länger als bei uns. Warum hatte ich, wie schon oft, die Reihe 19? Ich bin doch ein Sonntagskind. Naja. Bei der Ankunft dreieinhalb Stunden später in Marrakesch war es heiß.

Wir wurden auf 3 Busse verteilt. Einen Bus sahen wir täglich – mal waren wir bei einem Besichtigungs-Stop vorne, mal war er vor uns . Den dritten Bus, bzw. die Insassen, sahen wir erst beim Abflug von Marrakesch wieder.

Unser Reiseleiter Jassir entpuppte sich als kompetent, fröhlich, informativ und manchmal als philosophischer Mensch. Er bemühte sich unermüdlich uns die marokkanische Kultur, Architektur und vor allem das Verständnis für die Menschen nahe zu bringen. Beim Anblick unseres ersten Hotels verschlug es uns fast den Atem – so groß, so schön – wie ist das möglich bei dieser preiswerten Reise? Diese Frage sollten wir uns noch 6x stellen, denn wir verbrachten jede Nacht in einem anderen Hotel und alle, alle waren komfortabel, großzügig und elegant eingerichtet. Dazu jeden Abend ein 3 Gänge Menü. Die Nächte waren empfindlich kalt, aber überall befanden sich zusätzliche warme Decken im Schrank.

Wir legten große Wegstrecken zurück und das bedeutet früh aufstehen, sehr früh! Ich habe sechsmal den Morgenstern und den darauffolgenden Sonnenaufgang erlebt. Traumhafte Momente!

Abfahrt Marrakesch, 7 Uhr früh. Unser Ziel:  Aït Ben Haddou IMG_8115

– 184 Kilometer auf der N9 über den 2260m hohen Pass Tizi-n-Tichka. IMG_7920Natürlich gab es viele Fotopausen, denn die Landschaft des Hohen Atlas ist atemberaubend schön.

Dann ging es weiter nach Quarzazate, der Stadt, die zum Teil als Filmkulisse existiert. Hier wurden viele Filmklassiker gedreht. Leider kannte ich nur „Lawrence of Arabia“ mit Peter O’Toole und „Salomon und die Königin von Saba.“ Unser örtlicher Reiseführer, der immer zusätzlich gebucht werden musste, entpuppte sich als Sprach- und Schauspieltalent. In dem Filmmuseum übernahm er spontan einige Rollen, z.B. als

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gefangener Gladiator oder König Salomon…

Die Festung KABASH TAOURIRT imponierte durch ihre Größe. Sehenswert die Koranschule, die nur für die Kinder des Paschas unterhalten wurde.IMG_8030                               Sonnenuntergang von der Terrasse des Hotels

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