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SCHWERLA HELLA

PRINZEN PARIAS UND WILDE TIERE 

BOOK ON DEMAND , ISBN 978-3-837001-32-7

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Hella Schwerla arbeitete in erster Linie für den Hörfunk, sie schrieb an die fünfhundert Features und Hörspiele. Ein schwerer Unfall in den Bergen unterbrach diese Karriere für einige Jahre. Danach war sie Pressechefin in einem Behindertenzentrum. Sie bewirkte dort sehr viel, doch das Strampeln in den behäbigen Strukturen der Behindertenarbeit lähmte sie. Sie ließ sich vom Fernsehen ,auch wegen der besseren Bezahlung abwerben, und arbeitete hauptsächlich freiberuflich als Autorin in der „Unterhaltung“. Sie schrieb die Texte für Moderatoren, machte redaktionelle Arbeit, stand aber auch „vor“ der Kamera, wie für das Porträt über O. W. Fischer. Zwischendurch schrieb sie Beiträge für Kinder- und Sachbücher.

Dann die ersten beiden – autobiographisch gefärbten – Romane. »Auch Hexen können weinen«: Im Mittelpunkt ihre sehr schwierige Kindheit wie auch ihr erstes Tasten in andere Welten. Mit »Prinzen, Parias und wilde Tiere – eine indische Reise«gelang es ihr, auf eine ganz persönliche Art eine Reise zu beschreiben. In ihrem dritten Roman »Der Polizist und die Frau«schreibt sie über die Sehnsucht reifer Frauen nach Liebe und Sexualität.

Meine Meinung:

Das Buch wurde mir geschenkt. Der Umschlag hat mich überhaupt nicht angesprochen. Gut, das Buch ist auch schon ein paar Jahre alt, trotzdem…
Die Autorin im besten Lebensalter – das heißt nicht mehr ganz jung und unerfahren, was sie sehr sympatisch macht – reist nach Indien. Ihre Ziele hat sie vorab durch Empfehlungen (der Maharadscha) oder Neigungen ausgesucht. Durch ihre knappe Reisekasse und die dementsprechenden Unterkünfte und Transportmittel kommt sie in Kontakt mit der indischen Bevölkerung. Offen für alles, auch ein offenes Ohr für indische Familienprobleme, und ein großes Herz für Tiere lässt sie den Leser teilhaben an ihren Gedanken, Taten und Abenteuer. Eine interessante Frau. Ich habe es zunehmend begeisterter gelesen. Ich reiste mit zwei Freundinnen auf einer Interline-Tour durch Indien. Dadurch war mir Indien schon vertraut. Interessant: dieselben Eindrücke, dieselben Gerüche, dasselbe Menschengewusel…

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